Organisation:

  • Die NYMPHENBURGER GESPRÄCHE sind ein ideeller Zusammenschluss verschiedener Gruppen und Personen, die sich dem interkulturellen und interreligiösen Dialog verpflichtet fühlen und sich gemeinsam für dessen Verwirklichung einsetzen.
  • Das Organisationskomitee setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der kooperierenden Gruppen und Personen zusammen. Seine Mitglieder vertreten unterschiedliche religiösen und kulturelle Traditionen um so größtmögliche Objektivität sicherzustellen.
  • Die Mitglieder des Organsiationskomitees sind:

    Mehmed Celik (Interkulturelles Dialogzentrum München e.V.)
    Ralph Deja (Pax Christi München u. Freising)
    Isa Güzel (Interkulturelles Dialogzentrum München e.V.)
    Pfrin. Jutta Höcht-Stöhr (Evangelische Stadtakademie München)
    Mehmet Pekince (Interkulturelles Dialogzentrum München e.V.)
    Matthias von Sarnowski (Stelle für interkulturelle Arbeit der LH München)
    Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer (Freunde Abrahams e.V.)

Kooperierende Institutionen

Die Mitglieder des Organsiationskomitees vertreten Institutionen, die im Bereich interkultureller und interrreligiöser Dialog in München engagiert sind:
  • Evangelische Stadtakademie München

    Die Evangelische Stadtakademie ist ein Ort offenen Gesprächs zwischen Kirche und Stadtgesellschaft und steht in der Tradition Evangelischer Akademiearbeit in Deutschland.
    In öffentlichen Veranstaltungen und in Arbeitskreisen greift sie aktuelle Fragen des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens auf und stellt aus der Perspektive des christlichen Menschenbildes und in protestantischer Weltverantwortung Diskussionsbeiträge zur Verfügung. So arbeitet sie mit an Entwicklungsmöglichkeiten einzelner Menschen und an einer offenen, demokratischen und partizipatorischen Gesellschaft, in der Einzelinteressen auf das Ganze bezogen sind.

  • Freunde Abrahams e.V.

    Unser Ziel ist es, die Erkenntnisse akademischer Forschungsarbeit über den universitären Rahmen hinaus zu tragen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
    Die wissenschaftlich fundierte Beschäftigung mit Religionsgeschichte kann Wege aufzeigen zu gegenseitigem Verständnis, zu Achtung voreinander von Juden, Christen und Muslimen. Im Alten Ägypten und in Kanaan, wo die Religionen später ihre jeweils eigenen Wege einschlugen, legen wir die gemeinsamen Wurzeln unserer Glaubensvorstellungen frei. So spannen wir den Bogen von der Geschichte bis zu brandaktuellen Fragen der Gegenwart, vom Alten Orient bis zum Alltagsgeschehen im Deutschland des 21. Jahrhunderts.

  • Interkulturelles Dialogzentrum München e.V. (IDIZEM)

    Das Interkulturelle Dialogzentrum e.V. (IDIZEM) ist eine im Frühjahr 2001 von einer Gruppe Münchner Studierender - überwiegend türkischer Herkunft - gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in München. Ziel des Vereins ist es, Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu bauen und somit Akzente für den interkulturellen Dialog zu setzen.
    Als Bürgerinnen und Bürger der Stadt München, die inzwischen Heimat von Menschen aus über 180 Nationen geworden ist, will der Verein einen Beitrag dazu leisten, dass diese Vielfalt als Reichtum angesehen wird und stärker zur Geltung kommt. IDIZEM ist proaktiv, indem es Projekte generiert, um die Probleme der Gesellschaft wie Ignoranz, Bildungsarmut, Vorurteile und Gewalt zu lösen. Mit diesem Engagement zielt IDIZEM auf die Förderung eines aufrichtigen Dialogs und der gegenseitigen Wertschätzung in unserer Gesellschaft ab.
    Für sein Engagement wurde IDIZEM im Jahre 2007 mit dem Ökumeneförderpreis und 2008 mit dem Preis "Münchner Lichtblicke" der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.

  • Landeshauptstadt München / Stelle für interkulturelle Arbeit

    Die Stelle für interkulturelle Arbeit der LH München fördert unter dem Motto: "aktiv und gemeinsam Vielfalt gestalten" die Integration und gestaltet aktiv das Zusammenleben aller Menschen in München, die Vielfalt der Stadtgesellschaft sowie die interkulturelle Orientierung und Öffnung der Verwaltung.
    Die Stelle unterstützt und vernetzt Verwaltung, Verbände und Organisationen bei ihren interkulturellen Aufgaben. Integration soll so gestaltet werden, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner Münchens gleichberechtigt am wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben teilhaben können.

  • Pax Christi - Bistumsstelle München und Freising

    Pax Christi ist eine bei der UNO akkreditierte und vielfach ausgezeichnete internationale katholische Friedensbewegung, die 1945 in Frankreich (seit 1948 in Deutschland) gegründet wurde und heute in über 50 Ländern (Sektionen) vertreten ist. Das zentrale Anliegen von Pax Christi lässt sich in 3 Worten zusammen fassen: Frieden - Gerechtigkeit - Bewahrung der Schöpfung.
    Frieden zwischen Menschen, Gruppen, Ländern und Völkern kann es nur auf der Basis gerechter Strukturen und der Teilhabe aller geben, wenn wir den Reichtum der von Gott geschenkten Schöpfung schonend und mit fairem Zugang für alle nutzen. Frieden ist nicht nur das Ziel sondern auch der Weg und beginnt direkt vor der eigenen Haustür. So ist es nur natürlich, dass wir uns mit allen vernetzen, die aus ihrer jeweiligen Motivation für ein friedliches und gerechtes Miteinander zum Wohl unserer Stadt und unseres Landes beitragen wollen.

Schirmherrschaft

Die Schirmherrschaft über die NYMPHENBURGER GESPRÄCHE hat dankenswerterweise S.K.H. Herzog Franz von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, übernommen. Herzog Franz steht über den politischen und religiösen Gruppen und fördert seit vielen Jahren Projekte, die dem Austausch und dem Dialog dienen.
zum Geleitwort des Schirmherrn

Fördermittel

Die Arbeit der NYMPHENBURGER GESPRÄCHE wurde im Zeitraum 2007/2008 aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) der Europäischen Union durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.